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  1. #12141
    Avatar von franktoast
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    Zitat Zitat von jk's meinung Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich hast du recht. Allerdings kannst du durch 100% Freihandel keine Ordnungspolitik betreiben. Damit wir unsere Vorstellungen einer Wirtschaft umsetzen können, muss man unerwünschte Elemente durch tarifäre oder nicht tarifäre Handelshemmnisse eliminieren. Es verschließt sich mir z. B. warum die Fangquote für Thunfisch in Europa auf Grund von Artenschutz so niedrig isz und gleichzeitig die Möglichkeit besteht den Fisch günstig aus Japan zu importieren. Da verschließt sich mir die Logik.
    Das ist klar. Da entstehen auch solche Konstrukte, wie dass der US-Staat den Anbau von Dingen in Ländern subventioniert (weil das die US-Wirtschaft braucht), aber gleichzeitig die Einfuhr besteuert, um die eigene Wirtschaft zu schützen.
    Was ist die Lösung? Solange man nicht völlig Gaga ist, ist einem wohl klar, dass die Bevölkerung davon profitiert, wenn Menschen das tun, was sie wollen und worin sie gut sind (Spezialisieren) und am Ende eben gehandelt wird (Handel). Das gilt nicht nur für Menschen als kleinste Ebene, sondern auch für Städte. Eine Stadt, die zB. viele Hügel hat, wo man gut Wein anbauen kann, soll Weinanbau betreiben. Eine Stadt, die in einer Bucght liegt, soll Hafenlogistik betreiben. Und natürlich gilt das auch auf Eben der Staaten. Ein Land, dass hochausgebildete Kräfte hat und viel Kapital, soll kapitalintensive Produktion betreiben (wie eben Deutschland). Ein Land ohne viel Kapital und wenig ausgebildeter Arbeiter soll arbeitsintensive Produktion betreiben (wie zB. Bangaladesch).

    Von Arbeitsteilung profitieren letztlich alle. Durch absolute wie auch komperative Kostenvorteile.

    Was ist mit der Fangquote? Schwieriges Thema, weil eben das Privateigentum an den Fischen fehlt. Ähnlich sieht es mit Luftverschmutzung oder der Verschmutzung von Flüssen oder dem Meer. Das Weltall um die Erde ist auch mittlerweile zum Schrottplatz geworden. Klar, gehört niemanden, niemanden interessiersts, also müllt mal voll. Weißt du, warum der Weiher vom Bauern nicht vollgemüllt ist? Na weil das den Wert des Weihers sinken würde. Der bauer würde in seiner Profitgier Vermögen verlieren. Deswegen ist der Weiher auch sauber (entsprechend seinem Zweck).

    Meere, Fische, Luft etc. in Privateigentum zu bringen ist schwierig. Also müsste man sich auf UN-Ebene einigen. Wie das klappt, erleben wir alle. Damit muss man wohl leben.

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    Dieser ganzen fanatischen Verteidigung von Planwirtschaft und Sozialismus liegt oft nichts anderes zugrunde als das insgeheime Bewußtsein der eigenen Minderwertigkeit und Ineffizienz. Menschen, die sich ihrer Unfähigkeit im Wettbewerb bewußt sind, verachten „dieses kranke Konkurrenzsystem“. Wer seinen Mitmenschen nicht zu dienen in der Lage ist, will sie beherrschen.
    Ludwig von Mises (1881-1973)

  2. #12142
    Avatar von franktoast
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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    So schlecht war meine Quelle gar nicht, bei Wikipedia (Exportquote) liest man,Zitat:
    Deutschlands Exportquote verdoppelte sich von 23,1 % (1970) auf 46,9 % (2015), wodurch gleichzeitig die Exportabhängigkeit gegenüber der Auslandskonjunktur zugenommen hat.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Exportquote
    So wie die Importquote. Ich hab auch einen Link oben geteilt. 1970 wurden noch etwa 12% aller Güter exportiert, heute sind das schon 30%.

    Ich denke, es gibt heute kein Land auf der Welt, dass prozentual am BIP weniger ins Ausland exportiert als vor 45 Jahren. Jedes Land exportiert mehr und dazu gehört auch Deutschland.

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  3. #12143
    Premiumuser Avatar von Eisbär

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    Das Deutschland mit seinen Exporten große wirtschaftliche Probleme in Europa verursacht, ist kein Geheimnis und wird oft kritisiert. Hier ein jüngerer Artikel aus der SZ:

    Ein paar Auszüge:
    Deutschland exportiert so viel wie noch nie
    Im Jahr 2016 exportierte die deutsche Wirtschaft so viel wie noch nie. Sie verkaufte Waren im Wert von mehr als 1,2 Billionen Euro ins Ausland.
    Zwar stieg auch der Wert der Importe, allerdings blieb er deutlich unter dem der Exporte. Damit erzielte Deutschland erneut einen großen Außenhandelsüberschuss.
    Das sorgt seit Jahren für Kritik, zuletzt beschwerte sich US-Präsident Donald Trump über die deutschen Exporte.

    Der Exportüberschuss sorgt aber auch für Kritik. Ein großer Teil der deutschen Exporte geht in andere Länder der Euro-Zone - und hohe Exportüberschüsse bedeuten, dass diese Länder teilweise Schulden machen, um die deutschen Waren zu bezahlen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann das ein Risiko sein, wenn die Länder diese Schulden nicht zurückzahlen können und deutsche Firmen auf den ausstehenden Zahlungen sitzen bleiben.
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...-nie-1.3368931

    Das Phänomen der Exportüberschüsse ist eine alte Zinsgeld-Krankheit. Praktisch jede Zinswirtschaft hat mit einer Seite der Medaille zu kämpfen. Das wird auch in dem verlinkten Buch in meiner Signatur angesprochen, und mit Imperialismus in Verbindung gebracht:

    Man zwingt dem Nachbarn die eigene Ware auf und kauft ihm andererseits nach
    Möglichkeit nichts ab. Man stürzt ihn absichtlich in Verlegenheit, weil dies die einzige
    Möglichkeit bildet, dem ständigen Druck der Unterbeschäftigung im Inlande auszuweichen. Die
    Folge sind Autarkietendenzen, die zur gegenseitigen Abschnürung der Staaten und damit zu
    einer Neuauflage des Merkantilsystems des l 7. Jahrhunderts führen, dessen Parole bekanntlich
    lautete: „Es ist besser, für eine Ware zwei Taler zu bezahlen, die im Lande bleiben, als einen, der
    aber hinausgeht“. (S. 66)


    "Dem ständigen Druck der Unterbeschäftigung" also, das kommt uns doch nur allzu bekannt vor, oder?
    Wird höchste Zeit, das die EZB die Liquiditätskosten in den Prozentbereich ansteigen lässt, und das Bargeld mit einbezieht. Dann wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis Privateigentum an Boden thematisiert und kritisiert wird. Das wird sich für alle Produktivkräfte mehr als lohnen! Es winken Vollbeschäftigung ohne Wachstumszwang, der volle Arbeitsertrag, sowie ein gesunder, ausgeglichener Export/Import- Handel mit dem Rest der Welt.

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    Wer die Zusammenhänge, Probleme und Lösungen unserer momentanen Wirtschaftsordnung verstehen möchte, sollte dieses Buch lesen:

    http://humanwirtschaftspartei.de/wp-...frage-nd-2.pdf

    "Der Rückgang des Zinsfußes ist ja bedauerlich vom Standpunkt der schon beschriebenen Seiten meines Sparkassenbuches, aber umso erfreulicher ist er vom Standpunkt der unbeschriebenen. Und diese sind bei weitem in der Mehrzahl." (Silvio Gesell)

  4. #12144
    Avatar von franktoast
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    Zitat Zitat von Eisbär Beitrag anzeigen
    Der Exportüberschuss sorgt aber auch für Kritik.
    Genau, der ExportÜBERSCHUSS wird kritisiert. Nicht, dass Deutschland viel exportiert. Würde Deutschland 100% der Wirtschaftsleistung exportieren und 100% importieren, würde sich nicht mal ein Trump aufregen.
    Ein Pommes wird aber wohl noch bis zum Sankt Nimmerleinstag kritisieren, dass Deutschland 40% ihrer Wirtschaftsleistung exportiert. Er wird wohl nie verstehen, dass es um den Überschuss geht...

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    Zitat Zitat von franktoast Beitrag anzeigen
    Genau, der ExportÜBERSCHUSS wird kritisiert. Nicht, dass Deutschland viel exportiert. Würde Deutschland 100% der Wirtschaftsleistung exportieren und 100% importieren, würde sich nicht mal ein Trump aufregen.
    Ein Pommes wird aber wohl noch bis zum Sankt Nimmerleinstag kritisieren, dass Deutschland 40% ihrer Wirtschaftsleistung exportiert. Er wird wohl nie verstehen, dass es um den Überschuss geht...
    Der Pommes meine das im Zusammenhang mit Wachstum. In Deutschland wird viel zu viel gearbeitet und produziert. Viel mehr als man überhaupt braucht, oder konsumieren kann. Leider landen die Gewinne, vor allem die aus den Exporten, als Leistungslose Einkommen bei den Geldanlegern, anstatt auf der Lohnabrechnung. Darum merkt das keiner. Andernfalls hätten wir seit Jahrzehnten die 20 Stundenwoche, und würden Leben wie Gott in Frankreich.

    Zitat Zitat von Pommes
    Mensch Junge vergiß es, es gibt kein sich periodisch verdoppelndes Wirtschaftswachstum, dazu müßtest du bei nur 3% in 23 Jahren doppelt so viel konsumieren wie heute und zwar von allem, angefangen beim Frühstücksbrötchen und aufgehört beim Flugzeugträger.
    Das Spiel geht aber noch weiter, in 46 Jahren hast du schon die vierfache Menge zu konsumieren in 69 Jahren die achtfache Menge, merkst du noch was?

    Wir exportieren schon heute 50% unserer Wirtschaftsleistung und das hat genau dazu geführt das die meisten kleineren Volkswirtschaften um uns herum inzwischen pleite sind.
    Das Wachstum von dem du da schwärmst ist hoch subventioniert durch Dumpinglöhne, Hartz 4, Steuergeschenke und so weiter, sieh dir mal die Target II Salden an, von wegen exponentielles Wachstum, (kicher, lach, gröhl, kreisch)

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