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Thema: Unterricht

  1. #51
    Psw-Kenner Avatar von Metadatas

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    Zitat Zitat von ceam Beitrag anzeigen
    Ich hab mal in einer Doku gesehen, wie ein Ausnahmetalent innerhalb einer Woche eine Sprache gelernt hat und es sehr gut beherschte, gut genug um Dolmatcher zu werden. Wieso sollte dann ein "normaler" Mensch es nicht in 4 Wochen schaffen können?
    Zum einen ist die Frage, wie zeitbeständig die Fähigkeit dieser Person ist. Menschen mit eidetischem/ikonischem Gedächtnis können visuell aufgenommene Informationen zwar sehr detailgenau aber oft nicht über einen langen Zeitraum speichern. Und wenn die Person etwas im Bereich eines "perfekten" Gedächtnis hatte, ist sie eine absolute Ausnahmeerscheinung. Normale Menschen lernen über Wiederholung und regelmäßige Übung, da sind Sprachen keine Außnahme. Das was man in diesen Intensivkursen lernt ist in der Regel nicht mehr als die basalste Fähigkeit Alltagssituationen zu meistern und der langfristige Lernerfolg ist nahezu ausgeschlossen.
    Was meinst du wie wenig da aus einer 4 Wochen Ausbildung hin zu einem Dolmetscher oder Gesellen zurückbleibt, bei denen eine verlässliche Erfolgsquote erwartet werden muss.

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    Geändert von Metadatas (14.03.2017 um 21:25 Uhr)
    Die Komplexität der Welt ist beeindruckend,
    die Mathematik ist der Weg sie zu ergründen,
    Wissen der Weg sie zu erhalten.

  2. #52


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    Zitat Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Vor 100 Jahren wurden Schüler noch geschlagen, wenn sie nicht parierten - und wer sich daheim darüber beschwerte, wurde nochmals vom Vater durch die Wohnung geprügelt. Heute herrschen fast schon demokratische Zustände an BRD-Schulen - und so sehen die Leistungen im internationalen Durchschnitt auch aus.
    Im heutigen Deutschland knickt der Staat vor der Aufgabe ein, dem Nachwuchs ordentliche Schulverhältnisse anzubieten.
    Das Rowdytum und die Disziplinlosigkeit setzen sich durch und bestimmen den Schulalltag.
    Schon allein des Wor Leistung ist ein Hohn und müsste durch Fehlleistung von Schule und Elternhaus
    ersetzt werden.
    Es sollte politisch durchgesetzt werden, dass die Lehrer für den Lernerfolg ihrer Schüler verantwortlich sind,
    dann werden ganz schnell andere Seiten aufgezogen und so mancher Schülerselbstmord verhindert.

    Es fängt bei den viel zu grossen Klassen an , setzt sich bei der Nichtbenotung der Hausaufgaben fort und findet in sog. Arbeitsblättern mit Kreuzchen seinen Höhepunkt der Didaktischen Ignoranz.
    Meine Kinder kämen nicht auf solche "Schulen" der geistigen Verwahrlosung.

    Handwerk und Universitäten klagen über den Schlechten Ausbildungsgrad der Schulabgänger, die von allem mal was gehört haben - aber nichts richtig und solide beherrschen.
    Der erste Schritt beträfe die Wiedereinführung ordentlicher Schulbücher, die den Lernstoff in übersichtlicher und nachlesbarer Form enthalten, sei es für die Gebiete der Naturwissenschaft, Literatur oder Mathematik.

    Fächer Abwählen gilt vielleicht für Bauchtanz oder Wahrsagen aber nicht für
    die grundlegenden Fächer der weiteren Technisch-wissenschaftlichen Ausbildung.
    Hier ist einfach ein Kulturverfall eingetreten, der massgeblich für den Hartz-4
    Anteil der Gesellschaft sorgt und die Lebensverhältnisse im Land immer weiter
    verschlechtert und sozial belastet.

    Wir brauchen in Zukunft Politiker, die einen Staat führen können, und sich den wichtigen Themen der Gesamtgesellschaftlichen Anforderungen zuwenden und keine Strategen für ein teures und unerwünschtes Weltsozialamt.

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    Geändert von werner100 (12.04.2017 um 09:32 Uhr)

  3. #53
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    Wer Kinder schlägt, steht moralisch auf der gleichen Stufe wie Männer, die ihre Frauen schlagen. Die Zeit der Schlägertypen ist vorbei, und das ist auch gut so. Und Lehrer, die sich mit Gewalt "Respekt" verschaffen müssen, haben den falschen Job, ganz eindeutig.

    Ein Problem allerdings sehe ich bei der Inklusion. Zweifellos richtig ist es, körperlich behinderte Kinder an normalen Schulen zu unterrichten.

    Nicht so einfach ist es allerdings mit geistig behinderten Kindern. Wenn man diese an normalen Schulen unterrichten will, dann braucht man eine entsprechende Anzahl von Sonderpädagogen. Das allerdings ist nicht gewollt, denn diese will man ja mit der Inklusion gerade einsparen. Ein Lehrer, der vor einer Klasse mit 25 Kindern steht, von denen eines oder vielleicht sogar zwei geistig behindert sind und sich vielleicht deshalb auch nicht adäquat benehmen können, ist hoffnungslos überfordert. Damit hilft man Niemandem, weder den behinderten Kindern, noch deren Klassenkameraden oder den Lehrern. Aber man spart halt Geld, und darum dreht sich ja in diesem Lande leider alles.

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  4. #54
    Psw-Kenner Avatar von Sigbert
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    Weltweit Schlusslicht: Deutsche Jugendliche hadern mit der Schule
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 24.05.15 19:24 Uhr

    In keinem anderen Land sind die Schüler so unzufrieden mit der Schule wie in Deutschland. Weder die Lehrer noch der Schulalltag entsprechen den Vorstellungen der Jugendlichen. In anderen Ländern sehen es Kinder dagegen als Privileg an, zur Schule gehen zu können - und haben eine entsprechend positive Einstellung.

    Soviel zur deutschen Schulbildung:
    Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen zu besuchen. Die Zukunft Deutschlands wird wahrscheinlich für den Rest des Jahrhunderts von Außenstehenden entschieden werden. Das einzige Volk, das dies nicht weiß, sind die Deutschen." (Der Londoner Spectator, 16.11.1959)

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