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  1. #21
    Premiumuser + Avatar von Eisbaerin

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    Zitat Zitat von Mavi Beitrag anzeigen
    Ein Plebiszit hätte aber eine wesentlich breitere öffentliche Wahrnehmung gehabt. D.h. Pro und Contra wären deutlich besser kommuniziert worden. Und z.B. beim Thema Atomkraft, gibt es nicht unbedingt ein Richtig oder Falsch. Nur, wie es jetzt umgesetzt wird, verdienen sich einige ne goldene Nase und der Steuerzahler hat von allen Seiten die schlechteste Option zugeschachert bekommen!

    Das Problem, welches ich eher beim Plebiszit sehe ist der Zeitfaktor. So ein Plebiszit dürfte ja mind. 3 bis 6 Monate Vorlauf brauchen. Damit sich alle Parteien entsprechend positionieren können. Einen "Kanzlereintscheid" kann man da schon schneller realisieren (z.B. bei der Griechenland Hilfe).

    Dumm nur, wenn durch die Bank "dumme" und vor allem teure Entscheidungen gefällt werden. Falsches Personal an den wichtigen Stellen lässt halt so eine Plebiszit-Diskussion verständlicher Weise hochpoppen.

    VG
    eigentlich kann man davon ausgehen das volksentscheide immer noch verboten sind, zusatzabkommen der alliierten 1952 wahrscheinlich nicht ohne grund

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    auf der bank: popow, zollagent, dayox, Daylight, Der_Fetzer, Andreas1975, Jakob, TMaar, e.augustinos, ryamoxa, sportsgeist
    strunzbank: Fernsicht, Demonstranz, conscience, Stesspela Seminaisär, Salomon, Hardenberg, Rojava

    Die Welt ist nicht gefährlich wegen denen, die Böses tun, sondern wegen denen, die tatenlos dabei zusehen.
    Albert Einstein


    Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein begangenes Verbrechen behandelt wird, werden wir von Verbrechern regiert !
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  2. #22
    Avatar von imho

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    Zitat Zitat von satis Beitrag anzeigen
    Würde man der Logik Ihrer sehr konservativen Argumentation folgen, gäbe es heute keine Flugzeuge beispielsweise. Jahrtausendelang hielt man dies für utopisch und einem "Wunschergebnis" geschuldet, erst die Überwindung geistiger Grenzen machte dies möglich. Utopien sind es die Menschen erst beflügelten zu mehr Fortschritt, ob diese als "sinnvoll" oder nicht eingestuft wurden ist dabei unerheblich.

    Warum sollte dies auf gesellschaftlicher Ebene nicht auch passieren können? Die Frage die sich mir noch anschließt ist, wenn sich die gesellschaftlichen Voraussetzungen verbessern würden, könnte der Mensch daran nicht auch wachsen und verbessern? Mein persönlicher Schlüssel ist die Bildung beispielsweise. Wenn man diese optimieren würde in der BRD, dh. mehr Lehrer, Lernmittel kostenlos zur Verfügung stellen, Schulklassen auf maximal 15 Schüler begrenzen usw., bin ich davon überzeugt, das hier in spätestens zwei Generationen kaum noch Transferleistungen benötigt würden, das die Verbrechensrate signifikant sinken wird und die soziale Schere insgesamt nicht mehr so weit auseinanderklafft.
    Utopisch? Vielleicht, allerdings nicht unmöglich, man müßte "nur" die finanziellen Mittel für die Bildung an die Höhe der Verteidigungsausgaben koppeln, also das selbe was dort verschwendet wird, sinnvoll für die Bildung investieren. Das wäre mal eine sinnvolle Innovation.
    Gerade nach meiner Argumentation wurden Flugzeuge entwickelt. Denn der Mensch kann nicht fliegen. Man hätte natürlich auch so lange Menschen von Klippen werfen können, bis sich einer findet, der fliegen kann. Das wäre ein ungewolltes Konzept gegen Überbevölkerung, würde den Menschen aber nicht das Fliegen lehren.

    Ich bin davon überzeugt, dass Menschen an ihren Herausforderungen wachsen können. Aber eine Utopie ist nur dann hilfreich, wenn sie von einer Bestandsaufnahme der Realität ausgeht.

    Bildung ist meist der Schlüssel. Aber das ist eine Binse, die jeder Politiker weiß. Es waren auch bis jetzt nicht nur Idioten für die Bildungspolitik am Werk. Veränderungen bei Bildungskonzepten sind Operationen am offenen Herzen. Maßnahmen, die als Verbesserung gedacht waren, können zu Verschlechterungen führen. Trotzdem müssen die Konzepte ständig den sich ändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen angepasst werden. Nach einer Phase, in der wir den Schwerpunkt auf Allgemeinbildung gesetzt hatten, hat man inzwischen mehr auf die Wirtschaft mit ihren Bedürfnissen gehört. Und nun mangelt es den Absolventen wieder an Allgemeinbildung. Wie sollen Menschen in der Politik mitbestimmen, die zwar gut in ihrem Beruf sind, aber darüber hinaus so gut wie nichts wissen?

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  3. #23
    Premiumuser Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Meinungsforscher ist gar nicht der richtige Ausdruck, das sind Meinungsmacher oder glaubst du deren Zahlen währen auch nur annähernd echt.
    gerade AfD nahe Besorgtbürger wie du sollten den Demoskopen doch dankbar sein.

    Wo wäre die AfD ohne die täglichen Sensationsschlagzeilen: "AfD bei 20% ... Sensation AfD bei 50% ... Megasensation AfD nun schon bei 150% ..." ?!

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  4. #24
    Psw-Kenner Avatar von Sigbert
    Sachse
     


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    Bendert
    Wie ich das sehe?
    Die Meinung d. Meinungsorscher, Experten, Umfragen... ist nicht die des Volkes, sondern die der Medien bzw. deren Auftrageber.
    Merkel und Co, genießen Narrenfreiheit (siehe Aufhebung Dublinabkommen...).
    Das verblödete, zielgerichtet manipulierte, sich untereinander bekämpfende deutsche Volk merkt nicht, wie es immer noch eins drauf bekommt. Es bekommt die ReGIERung, die es verdient - da gewählt - hat.
    Dies ist das Ergebnis der Staatenlosigkeit

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  5. #25
    ausgeschieden Avatar von satis

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    Zitat Zitat von imho Beitrag anzeigen
    Gerade nach meiner Argumentation wurden Flugzeuge entwickelt. Denn der Mensch kann nicht fliegen. Man hätte natürlich auch so lange Menschen von Klippen werfen können, bis sich einer findet, der fliegen kann. Das wäre ein ungewolltes Konzept gegen Überbevölkerung, würde den Menschen aber nicht das Fliegen lehren.
    Als die Dampflok mit ca 40 Kmh entwickelt worden ist, wurde behauptet es sei "wider der Natur des Menschen", diese "unerhörte Geschwindigkeit" sei wider der Logik und unrealistisch zu erwarten das der Mensch dies aushielte. Mittlerweile liegt der Geschwindigkeitsrekord meines Wissens nach über 400 Kmh. Utopien das "Unmögliche" zu wagen und zu versuchen waren es die Skeptiker Deiner Sichtweise immer wieder widerlegten. Auch ein Schneider von Ulm oder ein Universalgenie wie Da Vinci waren da schon zumindest sehr nahe dran. Und ja Menschen können fliegen, zwar nicht von sich aus, aber eben mit Hilfsmitteln...
    Ich bin davon überzeugt, dass Menschen an ihren Herausforderungen wachsen können. Aber eine Utopie ist nur dann hilfreich, wenn sie von einer Bestandsaufnahme der Realität ausgeht.
    Eine Herausforderung ist es aber viel mehr die Realität auszublenden und dann versuchen diese Utopie umzusetzen. Genau so ist beispielsweise Einstein auf die Realitätstheorie gekommen, die ja wider der damals gängigen Thesen und Theorien war. Stephan Hawkins hat es mal so ausgedrückt:
    Ich glaube nicht, daß Einstein oder irgend jemand sonst 1905 begriffen hat, wie einfach und elegant die neue Relativitätstheorie war. Sie hat unsere Vorstellungen von Raum und Zeit gründlich umgekrempelt. Wie dieses Beispiel sehr schön zeigt, ist es in der Wissenschaftstheorie schwierig, Realist zu sein – also die Auffassung zu vertreten, daß die Wirklichkeit unabhängig von unserer Erfahrung existiert –, denn das, was wir für wirklich halten, ist den Bedingungen der Theorie unterworfen, an der wir uns jeweils orientieren.
    Bildung ist meist der Schlüssel. Aber das ist eine Binse, die jeder Politiker weiß. Es waren auch bis jetzt nicht nur Idioten für die Bildungspolitik am Werk. Veränderungen bei Bildungskonzepten sind Operationen am offenen Herzen. Maßnahmen, die als Verbesserung gedacht waren, können zu Verschlechterungen führen. Trotzdem müssen die Konzepte ständig den sich ändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen angepasst werden. Nach einer Phase, in der wir den Schwerpunkt auf Allgemeinbildung gesetzt hatten, hat man inzwischen mehr auf die Wirtschaft mit ihren Bedürfnissen gehört. Und nun mangelt es den Absolventen wieder an Allgemeinbildung. Wie sollen Menschen in der Politik mitbestimmen, die zwar gut in ihrem Beruf sind, aber darüber hinaus so gut wie nichts wissen?
    Nun wenn jeder weiß, das Bildung der Schlüssel ist, warum wird sie so schlecht gefördert? Warum läßt man Kommunen mit maroden Gebäuden, zu wenig Lehrpersonal und zu wenig Lehrmaterial im Stich?
    Mehr Geld wäre hier das Mittel zum Zweck...

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  6. #26
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    Zitat Zitat von Frosch Beitrag anzeigen
    Die Stimme dieser Tucke kann ich mir leider keine 10 Sekunden anhören. Worum geht´s denn in dem Video?
    Dann versuch das mal mit Lesen.

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    Toleranz ist die letzte Tugend eines untergehenden Volkes
    Aristoteles

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