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  1. #11
    Premiumuser Avatar von admonitor

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    Ich frage mich warum Schulz sich darüber freut, es wäre auf deutsche Verhältnisse übertragen etwa so als würde nun Lindner quasi alleine regieren, die FDP mit 2/3 Mehrheit und die SPD an der 5% Hürde gescheitert.

    Man darf nicht vergessen, dass etwa 50% der Wähler im ersten Wahlgang mit LePen, Melenchon und diversen anderen Kandiaten quasi sozialistische Parteien gewählt haben und nun einen neoliberalen Reformer bekommen, der lange nicht den Rückhalt in der Bevölkerung hat wie es scheinen mag (eben wegen dem Wahlsystem). Macron kann eigentlich nur scheitern, mal sehen wie lange die Fassade hält, würde mich nicht wundern, wenn in 4 oder 8 Jahren Le Pen oder ein Kommunist regiert.

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    "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, [...] ; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen." - Daniel Cohn-Bendit (Bündnis 90/Die Grünen)

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  2. #12
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    Ich bekomme schon wieder Beklemmungen, wenn ich lese, was deutsche Medien vom neuen franz. Präsidenten und seiner Regierung erwarten. Recht oft muss man lesen, "nun könnten endlich die Reformen umgesetzt werden, die Frankreich angeblich so dringend bräuchte!" Oder was Herr (Theo) Koll, seines Zeichens ZDF-Berichterstatter in Paris, so von sich gibt. Da ist die Rede vom "verkrusteten Arbeitsmarkt"; was ja nichts anderes bedeutet als Agenda 2010/Hartz für Frankreich. Oder anders ausgedrückt: "Am deutschen Wesen wird die (französische) Welt genesen".

    Glaubt man bei uns wirklich, dass man in Frankreich nur den selben wirtschafts- und finanzpolitischen Müll, mit dem man die deutsche Bevölkerung nun schon seit Jahrzehnten terrorisiert, umsetzen muss und alles wird gut?!? Lohnkürzungen nun endlich auch für Frankreich? Da wird sich Frau Le Pen (älter und/oder jünger) im Jahr 2022 sicher freuen.

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  3. #13
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    Zitat Zitat von Michaels776 Beitrag anzeigen
    Ich bekomme schon wieder Beklemmungen, wenn ich lese, was deutsche Medien vom neuen franz. Präsidenten und seiner Regierung erwarten. Recht oft muss man lesen, "nun könnten endlich die Reformen umgesetzt werden, die Frankreich angeblich so dringend bräuchte!" Oder was Herr (Theo) Koll, seines Zeichens ZDF-Berichterstatter in Paris, so von sich gibt. Da ist die Rede vom "verkrusteten Arbeitsmarkt"; was ja nichts anderes bedeutet als Agenda 2010/Hartz für Frankreich. Oder anders ausgedrückt: "Am deutschen Wesen wird die (französische) Welt genesen".

    Glaubt man bei uns wirklich, dass man in Frankreich nur den selben wirtschafts- und finanzpolitischen Müll, mit dem man die deutsche Bevölkerung nun schon seit Jahrzehnten terrorisiert, umsetzen muss und alles wird gut?!? Lohnkürzungen nun endlich auch für Frankreich? Da wird sich Frau Le Pen (älter und/oder jünger) im Jahr 2022 sicher freuen.
    Was würde es eigentlich für Deutschland in Bezug auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt bedeuten, falls Macron eine französische Agenda 2010 tatsächlich durchsetzen könnte?

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  4. #14
    Premiumuser Avatar von MaBu

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    Wie nennt man eine Staatsform, in der die Regierung das Parlament kontrolliert?
    In der das Parlament seiner Kontrollfunktion nicht mehr nachkommen kann und darf?
    Wo die Abgeordneten dem "Präsidenten" und "der Partei" verpflichtet sind und nicht dem Wähler?

    Frankreich wird brennen, wenn die Gegner Macrons mobil machen!

    Zitat:

    Kann Macron mit einer solchen Jungmannschaft Frankreich von Grund auf reformieren? Der Staatschef versucht vorzubeugen: Sehr autoritär verlangte er von seinen Abgeordneten eine schriftliche Zusage, dass sie stets für die Regierungsvorlagen eintreten und ohne Widerrede dafür stimmen. Das ist nicht nur Fraktionsdisziplin, sondern Kadavergehorsam. Frankreichs neuer Präsident will die Machtfülle seiner Funktion voll ausnutzen. Das ist reformpolitisch verständlich, aber in demokratischer Hinsicht doch problematisch.

    http://www.bernerzeitung.ch/ausland/...story/26282446

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  5. #15
    Stammuser Avatar von Piranha

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    Zitat Zitat von Michaels776 Beitrag anzeigen
    Glaubt man bei uns wirklich, dass man in Frankreich nur den selben wirtschafts- und finanzpolitischen Müll, mit dem man die deutsche Bevölkerung nun schon seit Jahrzehnten terrorisiert, umsetzen muss und alles wird gut?!?
    Ja, das wird in Deutschland tatsächlich geglaubt, weil neoliberale Ökonomen es so predigen und die Politik zu blöd ist selber zu denken.

    Um es mit Volker Pispers zu sagen: "Den Unterschied zwischen Jeder und Alle intellektuell zu durchdringen, gelingt nicht Vielen."

    In deutsch: JEDER kann Lohndumping betreiben und seine Arbeitslosen ins Ausland exportieren, aber NICHT alle.
    Die Deutschen sehen vor sich das deutsche Beispiel, dass durch Lohndumping die Arbeitslosigkeit in Deutschland gesunken ist, aber sie sehen NICHT, dass die Arbeitslosigkeit in ganz Europa dabei sogar noch gestiegen ist, weil die Deutschen eben NICHT mehr Arbeitsplätze geschaffen haben, sondern lediglich dem Ausland Arbeitsplätze weggenommen haben, wobei im Ausland noch mehr Arbeitslose entstanden sind als in Deutschland Arbeitsplätze geschaffen wurden.

    Wenn Frankreich jetzt dasselbe machen will, dann wird ganz genau dasselbe passieren wie in Griechenland, sprich deren Arbeitslosigkeit wird massiv explodieren, schlicht weil nachdem die Deutschen den Export von Arbeitslosigkeit schon gemacht haben, die Anderen das nicht auch noch machen können.
    Im (für Frankreich) allerbesten Fall können sie ein paar Arbeitslose zurück nach Deutschland exportieren, aber die Gesamtzahl der Arbeitslosen in Europa wird dabei weiter steigen und die Völkerwanderung von Griechenland, Portugal und Spanien nach Nordeuropa wird dabei stärker werden.

    Um es mit Heiner Flassbeck zu sagen: "Die Behauptung alle könnten durch Lohndumping Arbeitslosigkeit abbauen ist in etwa so wie wenn sie fordern, diese Woche sollen ALLE Teams beim Fussball gewinnen."

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    Geändert von Piranha (19.06.2017 um 12:25 Uhr)
    Im Abseits: admonitor, Bendert, Bester Freund, Charles Dexter Ward, Compa, Debitist, denmarkisbetter, Druckbert, e.augustinos, Eine kleine Nachtmusik, FCB-Fan, Federklinge, fluffi, franktoast, golomjanka, Heli, Hinterfrager, hoksila, imho, Le Bon, LOA-Partei, MaBu, Mavi, Metadatas, Mr.Burnout, Ophiuchus, Picasso, Politikqualle, Pommes, Problemmanager, PublicEye, Smoker, Sobo, sportsgeist, Starfix, TanzendeFleischwurst, Trantor, Uwe O., Volkmar., walter & walter, werner100, Zoelynn, Zweifler

  6. #16
    aktives Forenmitglied Avatar von Stephen

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    Zitat Zitat von admonitor Beitrag anzeigen
    ...
    Man darf nicht vergessen, dass etwa 50% der Wähler im ersten Wahlgang mit LePen, Melenchon und diversen anderen Kandiaten quasi sozialistische Parteien gewählt haben und nun einen neoliberalen Reformer bekommen, der lange nicht den Rückhalt in der Bevölkerung hat wie es scheinen mag (eben wegen dem Wahlsystem). Macron kann eigentlich nur scheitern, ...
    Vor allem ist Frankreich schon etwa so weit, wie dieses Forum und damit weiter als Deutschland insgesamt.

    Hier ist doch zu täglich zu lesen, dass alle Politiker nichts taugen, nur das Volk verarschen, ...
    (aber trotzdem sind Merkel und die Union noch fest im Sattel).

    In den USA wurde nach den Politikern, die als Versager, die die USA an den Rand des Abgrunds oder darüber hinaus gebracht haben, bewusst ein "Nichtpolitiker" zum Präsidenten gewählt, der America wieder stark machen willl, dass ihm niemand mehr auf der Nase herumtanzen kann, wie in den vergangenen 16 Jahren.

    Die Franzosen haben Sarkotzki und Holland als Versager erlebt und von den Parteien die Faxen dicke. Da ist es kein Wunder, dass viele gar nicht mehr wählen gegangen sind, und von den verbliebenen Wählern die meisten erst einen ohne Partei zum Präsidenten gewählt haben und jetzt seine neu gegründete Partei, deren Kandidaten zum aller größten Teil vorher nicht in der Politik tätig waren.

    Insofern stimmt es eben nicht mit Lindner und der FDP, die stecken trotz der 4 Jahre "Auszeit" schon zu lange und zu tief im "politischen Ästäblischmang".

    Macron kann tatsächlich nur scheitern, da wird "die Straße" schon für sorgen,
    notfalls werden die Tanklastfahrer wieder dafür sorgen, dass es kein Benzin an den Tankstellen gibt.

    Etwas, was hier aber kaum beachtet worden ist:
    Bei dieser Wahl ist der FN ins Parlament eingezugen und nach eigener Aussage, wird er (oder seine Vorsitzende) Frankreich retten.
    Wenn in 5 Jahren Macron (und seine Lehrerin, die ihn noch erzieht) nichts vorzuweisen hat, wird dann Lepen Präsidentin werden und
    in der Nationalversammlung der FN die Absolute Mehrheit erhalten.

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    Geändert von Stephen (19.06.2017 um 21:07 Uhr)

  7. #17
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    Zitat Zitat von Stephen Beitrag anzeigen
    ...

    Etwas, was hier aber kaum beachtet worden ist:
    Bei dieser Wahl ist der FN ins Parlament eingezugen und nach eigener Aussage, wird er (oder seine Vorsitzende) Frankreich retten.
    Wenn in 5 Jahren Macron (und seine Lehrerin, die ihn noch erzieht) nichts vorzuweisen hat, wird dann Lepen Präsidentin werden und
    in der Nationalversammlung der FN die Absolute Mehrheit erhalten.
    Le Pen oder ein Kommunist, die EU wird nicht nur von Rechts in Frage gestellt.

    Der User Piranha hat hier garnicht so dumme Sachen geschrieben, wir haben uns aber wegen einer im Grunde sinnlosen Schwuchteldebatte überworfen, sodass wir nicht mehr miteinander diskutieren, ist hier nicht das Thema, aber ein gutes Beispiel wie linke Ideologie die Gesellschaft spaltet, gerade mit BLick auf den grünen Parteitag. Man reibt sich an Petitessen auf und verliert dabei das Große und Ganze aus den Augen. "Rechts" und "Links" sind nicht soweit auseinander, im Grunde geht es um völkisches vs. globalistisches Denken, aber sozial geht nur national und damit müsste die Linke völkisch sein und nicht globalistisch; da sie es nicht ist, betreiben Linke das Geschäft globalistischer Neoliberaler und an diesem Widerspruch gehen sie zugrunde.

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  8. #18
    aktives Forenmitglied Avatar von Stephen

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    Zitat Zitat von admonitor Beitrag anzeigen
    Le Pen oder ein Kommunist, die EU wird nicht nur von Rechts in Frage gestellt. ...
    Sorry, es geht hier doch um die Wahl in Frankreich.
    (der Hinweis auf die USA war doch nur als Parallele dazu wg. "Nichtpolitiker")

    Von EU hatte ich nichts geschrieben und auch nicht, wer sie infrage stellt.

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  9. #19
    Premiumuser Avatar von admonitor

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    Zitat Zitat von Stephen Beitrag anzeigen
    Sorry, es geht hier doch um die Wahl in Frankreich.
    (der Hinweis auf die USA war doch nur als Parallele dazu wg. "Nichtpolitiker")

    Von EU hatte ich nichts geschrieben und auch nicht, wer sie infrage stellt.
    Aber darum geht es doch, Macron wird als Messias gehandelt eben weil er pro-EU ist, scheitert Macron ist die Chance groß, dass links- oder rechts-außen das Ruder übernehmen und im Zweifel die EU verlassen oder zumindest zu ihrer eigenen Währung zurückkehren, die EU hat mit Macron nur Zeit gewonnen.

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  10. #20
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    Zitat Zitat von nachtstern Beitrag anzeigen
    Aber "Gott sei Dank" sind die Franzosen ein nicht so "friedliches Volk" wie z.B die Deutschen,
    also werden vermutlich Straßenschlachten folgen, die blutig niedergeschlagen werden (denk ich mal, denn noch immer herrscht der Ausnahmezustand im Franzosenland!)
    "Gute Nacht Europa", du erblindete Frau.....
    Nun, vielleicht werden ja auch Macron und sein Sauhaufen blutig niedergeschlagen; ich würde eine Sektflasche köpfen und hurra schreien. 8-D Man sollte dann eigentlich Volksbefreiungsbrigaden zur Unterstützung rüberschicken, zumal wahrscheinlich, gemäß des totalitären, faschistoiden Lissabon-Volksunterdrückungsvertrags, dann die Euro-Faschistenbrigaden einrücken. Diese zurück zum Teufel, ganz gleich in wie kleinen und vielen Päckchen, sag ich da nur. 8-)

    So, die Katastrophe mit diesem neoliberalen Stück Marktsektiererscheiße hat sich also fortgesetzt und das Böse somit gewissermaßen manifestiert, aber das war zu erwarten, und von daher reicht mein Text von letzter Woche dazu: http://www.politik-sind-wir.de/showt...908#post846908. ;-)

    Aber auch hier möchte ich einen dort wiederholten Abschnitt aus dem Mai ganz besonders hervorheben:
    (...) Wenn der jetzt denkt, er kann da an Merkels Hand den gleichen volksfeindlichen und kurzsichtigen neoliberalen Erosionsscheiß wie Kanzler Schredder in Deutschland abziehen (und das in Frankreich, wo die Eier dann doch etwas dicker sind), damit sich die Dumpingspirale in Europa weiterdreht, so hat er sich geirrt und wird Frankreich bei der nächsten Wahl definitiv EU-feindlich und randlastig wählen (was ich zu 50% natürlich begrüßen würde...;-)). Das kann sich auch dieses Wirtschaftsjagdrevier in Brüssel gleich hinter die Ohren schreiben. Somit sollten sich sowohl Macron als auch Merkel und die Eurokraten besser GANZ genau überlegen, was sie dem Volk jetzt als "Reformen" vorsetzen und zumuten... 8-/
    Die EU hat sich bloß über die Zeit gerettet gerade noch mal, nicht mehr. Wer das jetzt als Triumph verkauft und so weitermachen will wie bisher, der hat den Schuß nicht gehört. Und bei jeder Wahl vor allen Dingen in Frankreich und Italien kann der EU letztes Stündlein erneut schlagen, wenn die weiterhin nichts lernt und weiterhin GEGEN die 99% agiert im Namen einer Wirtschafts- und Bonzenlobby.


    Anderswo ergänzte ich noch:
    Die "Franzmänner" haben zu großen Anteilen absolut falsch gehandelt, und wie die Früchte HIER mit dieser Ausdörrungs- und Dumpingpolitik verteilt sind, wo Gefälle stetig weiter wachsen, sieht man ja. Was der Kerl da anleiert, ist nichts weiter, als das Dumpingwettrennen in Europa weiter voranzutreiben. Und profitieren tut nur eine verschwindend kleine Minderheit davon und vielleicht etwas die Staatskasse - die Masse hat einen Scheiß davon. Wenn dieser marktgläubige Ex-Bankster jetzt sein Land "fit macht" gegen Deutschland mit dessen Methoden, dann wird Deutschland als nächstes auch wieder mit der neoliberalen Scheiße weitermachen und NOCH mehr Arbeitnehmer- und Arbeitslosenrechte schleifen, etc.. Wird den Dumpingsektor NOCH weiter ausbauen. Da seh' ich null Perspektive, und beide Weltmarktnutten machen sich immer abhängiger von fragilen Exportpartnern, da die Binnenkaufkraft, von jener der Bonzeria abgesehen, immer weiter erodiert wird. Absolut kurzsichtiger Blödsinn also. Diese Abwärtsspirale der Lebensqualität für die Massen muß durchbrochen werden, diese neoliberale Strohfeuerpolitik! Und ob es "dem Land" angeblich gutgeht, das kann die immer mehr abgehängten Arbeitslosen, Rentner, Dumpingjobbern, etc., die teils gar schon in der Existenz bedroht werden, einen Scheiß interessieren! Wer ist denn "das Land"? Nur eine Regierung bzw. der Staat, der übrigens nach wie vor an allen Ecken und Enden marode ist und die Infrastruktur totspart, und eine reiche Minderheit nebst ihrer Wirtschaftsmafia, oder was? 8-P

    Und JETZT weise ich noch darauf hin, daß sich dieser kleine Möchtegern-Napoleon doch tatsächlich mit diesem Charles, der Gaul, oder wie der "ruhmreiche" "Widerstandskämpfer", der "tapfer" von London aus sein Volk zum Widerstand gegen die Nazis aufforderte, auch hieß - und der später mit den militaristischen Faschos kooperierte, um bloß soziale Gerechtigkeit und ein gerechtes System in Frankreich zu verhindern. Ja, das paßt zu diesem darwinistischen Wirtschaftsfaschisten Macri, äh Macron, dem hoffentlich bald Hören und Sehen vergehen wird. 8-)

    Wobei ich hier heute in Zahlen - ich dachte es mir schon - noch mal vor Augen geführt bekommen habe, was für ein geringer Bevölkerungsanteil diesen Dreckskerl und seine Wirtschaftsfaschistenbande überhaupt nur gewählt hat, und da kann es natürlich durchaus sein, daß der asoziale, betuchtere Wähleranteil schon gereicht hat, jetzt allen dessen darwinistische Ego-Diktatur überzustülpen. Was für eine Pervertierung des Terminus "Demokratie" aka "Volksherrschaft", diese Schmierenkömmödie. :-P

    PS: Der Kerl weiß schon, warum er, wie Kanzler Schredder, seine Retro-"Reformen" zurück in die Frühindustrialisierungs"rechte" gleich nach der Wahl durchdiktieren will. Das ist eine alte Regel volksferner Politiker; den dreistesten Scheiß gleich nach der Wahl, in der Hoffnung, es wird bis zur nächsten wieder vergessen. ;-) Aber zumindest bei Schredder ging das zum Glück nicht auf; wirkt seine breite Verelendungspolitik doch bis heute nach und schafft immer neue Opfer.

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    Geändert von Redwing (Gestern um 01:57 Uhr)
    Stoppt die Diktatur der reichen Minderheit!

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