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02.09.2008, 22:30
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#1
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.09.2008
Beiträge: 109
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Wirtschaftspolitische Positionen der SPD
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02.09.2008, 22:33
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#2
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.513
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von hartmut
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wahrscheinlich, der Mitgliederschwund ist anscheinend schwer zu verkraften. Die Parteien unterliegen auch nur ganz simplen Marktgesetze.
Wenn das Angebot nicht stimmt wird eben nach Alternativen auschau gehalten...
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02.09.2008, 23:39
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#3
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.532
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Vorsicht!
Die Geisterfahrer der SPD kennen wir doch: links blinken, rechts abbiegen. 
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03.09.2008, 00:03
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#4
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.09.2008
Beiträge: 109
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Naja, sicher!
Diejenigen in der SPD/Gewerkschaft, die Agenda 2010 absolut nicht mit ihrem Verständnis von Sozialpolitik vereinbaren konnten, sind ja längst weg. Klaus Ernst zB.
Drohsel und Schreiner möchte ich eine gewisse Aufrichtigkeit attestieren.
Ansonsten dürfte es wirklich so sein, dass einigen SPD-berufspolitikern, die ja nichts anderes gelernt haben, der Arsch auf Grundeis geht. Mein Mitleid mit denen ist beschränkt.
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03.09.2008, 08:35
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#5
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.513
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Vorsicht!
Die Geisterfahrer der SPD kennen wir doch: links blinken, rechts abbiegen. 
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richtig, ich hatte für einen Moment vergessen dass in dieser derzeitigen Art des Kapitalismus die Show größer ist als das Ergebnis, das "erfolgreiche" Verkaufen die Leistung ist, mit der Eliten und selbsternannte Leistungsträger sich schmücken und das Kleingedruckte so angebracht ist, dass es überlesen werden sollte.
Kapitalprofit um jeden Preis eben.
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03.09.2008, 09:08
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#6
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Gast
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naja, ich denke es gibt einfach zwei unvereinbare Grundpositionen, die des "Neolib`s " und die einer solidarischen Gesellschaft. Es gibt keine wirkliche Chance die beiden unter einen Hut zu bekommen. Ging ne zeitlang, als die Neolibs das Gefühl hatten, sich Sozialleistungen "leisten" zu können, nannte sich soziale Marktwirtschaft. Solidargemeinschaft wird dabei abhängig gemacht, was halt Staat meint, wieviel er sich leisten kann ... Der bessere Weg wäre natürlich zu sagen, Solidargemeinschaft ist eben das Ziel des Staates und die möglichen staatlichen Aktivitäten werden eben erstmal am Ziel, was ist gut für die Solidargemeinschaft ausgerichtet. Ist aber nicht der Fall. Für die SPD heißt das, nen halbschwanger gibt`s nicht, deshalb entweder weiter den Neolib. Weg oder ein absoluter Kursschwenk (geht aber nicht bei der Führungspitze) ... Konsequenz ... die SPD trägt sich selber zu Grabe. Auch nicht weiter schlimm.
Gruß
Peter
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03.09.2008, 10:59
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#7
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.09.2008
Beiträge: 109
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hallo wafi
keine Einwände. Einen vielleicht doch: Was immer man gegen die alte tante SPD sagen mag - eine sich selbst zerstörende Sozialdemokratie ist immer ein unschöner Anblick...Wer weiß, was uns da verloren geht.
Als die SPD das letzte Mal hin und her zappelte zwischen ihrem Anspruch und den machtbegehrlichkeiten des Liberalismus, da...na, Ihr wißt schon.
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03.09.2008, 17:46
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#9
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Ketzerin
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.465
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von otix_
richtig, ich hatte für einen Moment vergessen dass in dieser derzeitigen Art des Kapitalismus die Show größer ist als das Ergebnis, das "erfolgreiche" Verkaufen die Leistung ist, mit der Eliten und selbsternannte Leistungsträger sich schmücken und das Kleingedruckte so angebracht ist, dass es überlesen werden sollte.
Kapitalprofit um jeden Preis eben.
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Genau das ist es: Eine Show!
Glaubt irgendwer im Ernst, dass die unterwanderte SPD tatsächlich wieder 'Sozialpolitik' betreiben wird?
Und erst wenn über 50% der Menschen durch diese Politik pleite gegangen sind, wird die überhaupt keiner mehr wählen.
Was von der tollen Agenda 2010 könnten die überhaupt noch zurücknehmen, ohne mit einer Klagewelle für die bereits entstandenen Schäden rechnen zu müssen?
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03.09.2008, 19:34
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#10
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.513
Stimmung:
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Auf in die nächste Runde...aber für alle...
Chemnitzer Wissenschaftler: Hartz-IV-Leistungen sind zu hoch >>
kein Hartz4 Bezieher? geht einen nichts an? warum sollte bei den Löhnen oder bei den Renten oder sogar bei den Dividenden wesentlich mehr gezahlt werden als das, was einem Hartz4-Bezieher üppig leben lässt?
Die Absenkung ist allgemein. Die Unteren triffts nur härter.
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